Freidensfähig statt erstschlagfähig!

21. Mai 2026

Es bleibt dabei: Keine Mittelstreckenwaffen – nirgends!
Die Pläne der USA, Raketen und Marschflugkörper in Deutschland aufzustellen,
sind vorerst vom Tisch. Das ist eine gute Nachricht! Doch es gibt weiterhin ge-
nug Gründe, um gegen den Rüstungsrausch der Regierenden zu protestieren!
Ob das Wort des US-Präsidenten auch in drei Monaten noch etwas zählt, darf
getrost in Frage gestellt werden. Gleichzeitig sind wir empört über die reflex-
artigen Rufe aus der deutschen und europäischen Politik, die nun möglichst
schnell in eigener RegieMittelstreckenwaffen entwickeln und aufstellen will.
Dabei ist klar: Mittelstreckenwaffen sind reine Angriffswaffen und erhöhen die
Kriegsgefahr. Auch deutsche oder europäische Marschflugkörper bergen das
gravierende Risiko eines Präventivangriffs und gefährden somit unsere Sicher-
heit. Daher bleibt unser Ziel ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!
Wir wenden uns zudem gegen die US-Militärstützpunkte in Deutschland, die
erneut für einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg genutzt werden.
Insbesondere die Air Base Ramstein spielt im Krieg gegen den Iran eine
zentrale Rolle, aber auch Wiesbaden beherbergt wichtige Hauptquartiere der
USA für ihre Kriege in Afrika und im Mittleren Osten.
Wir fordern die Bundesregierung auf, Völkerrecht zu respektieren, jegliche
Kriegsbeteiligung zu beenden und den USA die Nutzung ihrer Basen hier
unverzüglich zu untersagen. Sie müssen so schnell wie möglich aufgelöst und
alle Atomwaffen aus Deutschland abgezogen werden. Dass die USA jetzt
vorerst keine Mittelstreckenwaffen in Deutschland stationieren, muss als
Gelegenheit für neue Initiativen zur internationalen Rüstungskontrolle und
Abrüstung betrachtet werden. Dafür gehen wir am 30. Mai in Grafenwöhr
auf die Straße! Wir fordern:
– Die Stationierung von US-amerikanischen Mittelstreckenwaffen in
Deutschland dauerhaft zu unterbinden
– Das US-Raketenbefehlskommando in Mainz-Kastel ersatzlos abzuziehen
– Das Projekt zur Entwicklung eigener europäischer Mittelstreckenwaffen
(ELSA) zu stoppen und keine eigenen Hyperschallraketen zu entwickeln
– Keine Tomahawk-Marschflugkörper und Abschussrampen von den USA
zu erwerben
– Verhandlungen über Rüstungskontrolle zu führen, um ein multilaterales
Folgeabkommen zum INF-Vertrag, der von 1988 bis 2019 Mittelstrecken-
raketen in Europa verboten hat, und dadurch auch einen Abzug russischer
Mittelstreckenwaffen wie der „Oreshnik“ zu erreichen
– Die allgemeine gesellschaftliche Militarisierung und die Reaktivierung des
Kriegsdienstzwangs zu stoppen
– Kriege und Konflikte diplomatisch statt militärisch zu lösen
– Weltweit für eine sichere und friedliche Zukunft einzutreten und dabei auch
mit den Staaten zusammenzuarbeiten, zu denen westliche Länder in macht- politischer und/oder wirtschaftlicher Konkurrenz stehen

8. Mai, Tag der Befreiung

28. April 2026

Ostermarsch 2026

29. März 2026

Wir unterstützen und rufen auf

3. Februar 2026

Treffpunkt Bhf-Halle Landshut 11:15 Uhr zur gemeinsamen Fahrt mit Bayernticket um 11:30 Uhr nach München

https://sicherheitskonferenz.de/Siko2026/Aufruf-SiKo-Proteste-2026.pdf

Solidarität mit Rojava

30. Januar 2026

Nein zur Wehrpflicht

9. Dezember 2025

Militarisierung des Gesundheitswesens

30. September 2025

03. Oktober 2025 – Bundesweite Friedensdemo

geschrieben von MF

28. September 2025

Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden!
Wir sagen Nein zu allen Kriegen und lehnen die gefährliche Hochrüstung ab. Die Umsetzung des Fünf-Prozent-Ziels würde bedeuten, dass fast jeder zweite Euro aus dem Bundeshaushalt in Militär und kriegsrelevante Infrastruktur fließt. Die Hochrüstung führt zu massiver Verschuldung, drastischem Sozialabbau und der Militarisierung der Gesellschaft.
Dies geht insbesondere auf Kosten der Kinder und Jugendlichen, der Alten und Kranken sowie der arbeitenden Menschen. Die Hochrüstung blockiert zudem den Kampf gegen die Klimakatastrophe, Umweltkrisen und weltweite Armut.
Die Politik der Konfrontation setzt unsere Sicherheit aufs Spiel, statt sie zu gewährleisten. Waffenexporte und Eskalationspolitik verschärfen Kriege und Krisen und verlängern sie. Nicht die Kriegstüchtigkeit Deutschlands ist unser Ziel, sondern seine Dialogfähigkeit und seine Bereitschaft zur Abrüstung.

Wir fordern von der Bundesregierung:
• Stopp des Hochrüstungskurses. Stattdessen Abrüstung für Soziales, Klima und Entwicklung.
• Keine Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland. Entschlossenen Einsatz für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen.
• Nein zur Wehrpflicht.
• Stopp der Militarisierung der Gesellschaft. Keine Unterordnung von Gesundheitswesen, Bildung und Wissenschaft unter Kriegstüchtigkeit.
• Asyl für Menschen, die sich dem Krieg verweigern und von Krieg bedroht sind.
• Diplomatisches Engagement für ein schnelles Ende der Kriege in Europa und im Nahen und Mittleren Osten.
•Die Bundesregierung darf sich nicht weiter mitschuldig machen an einer von immer mehr Staaten und Organisationen als Völkermord klassifizierten Kriegsführung im Gazastreifen. Sie muss alles tun, damit der Krieg, die Vertreibung der Palästinenserinnen und Palästinenser und der Einsatz von Hunger als Waffe umgehend beendet werden.
• Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag.

Unsere Vision bleibt eine Welt ohne Atomwaffen und Krieg. Wir fordern gemäß der UN-Charta, auf die Anwendung und Androhung von Gewalt in den internationalen Beziehungen zu verzichten. Es braucht die Stärke des Rechts und nicht das Recht des Stärkeren.
Wir lehnen alle Kriege ab. Wir trauern um alle Opfer von Kriegen und Gewalt und verurteilen alle Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Wir wollen:
• Diplomatische Initiativen. Nur Verhandlungen und Abrüstung schaffen Sicherheit.
• Eine neue Entspannungspolitik für Europa, die die Friedens- und Sicherheitsinteressen aller Beteiligten berücksichtigt.
• Politische Konfliktlösungen, Friedenslogik und eine Kultur des Friedens.

Frieden braucht die Verteidigung der Demokratie und das Engagement jedes Einzelnen. Frieden braucht Bewegung. Frieden ist die Grundlage für ein gutes Leben künftiger Generationen.

Deswegen demonstrieren wir am 3. Oktober in Berlin und Stuttgart!

Treffpunkt Bahnhof Landshut um 8:30 Uhr zur Fahrt nach Stuttgart





Beerdigung Werner Bruckmayer

24. September 2025

Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren

    B. Brecht

Werner Bruckmayer geb. 28.3.1948 / gest. 3.9.2025

Lieber Werner, wir danken dir für dein jahrzehntelanges Engagement in der VVN-BdA. Wir behalten dich in ehrenvoller Erinnerung als streitbaren und unermüdlichen Kämpfer gegen Faschismus, Rassismus und Krieg und für eine gerechtere und friedlichere Welt!

Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der Antifaschsit*Innen (VVN-BdA) Landshut 

Kriegsgefahr – Realität oder Propaganda?

3. Juli 2025

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